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Roland Rietkötter

54 Jahre, verheiratet, 2 Kinder

Landschaftsgärtnermeister, Umweltberater, Handelsvertreter

Ihr Kandidat für Kinderhaus-West

Liebe Münsteraner*innen,

in Münster geboren und aufgewachsen, ist es mir wichtig, dass meine Stadt die Weichen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft stellt. Seit Jahrzehnten bin ich mit eigenen Projekten im Bereich Umwelt und Bildung tätig, ganz aktuell mit einem Gartenprojekt in meinem Stadtquartier.

Die Bürger müssen mehr Verantwortung in ihren Wohnquartieren übernehmen und stärker in grundlegende Entscheidungen eingebunden werden. Demokratie darf nicht nur alle 4-5 Jahre bei Wahlen möglich sein.

Ein stetiges Wirtschaftswachstum, welches immer auf Kosten der Lebensqualität, der Natur und der Kommunikation zwischen den Mitmenschen und den Generationen untereinander erzielt wird, kann in einer modernen, gemeinwohlorientierten Gesellschaft keinen Platz mehr finden. Auch unsere Stadt kann nicht unendlich wachsen und es können nicht immer mehr Baugebiete aus dem Boden gestampft werden. Eine kluge Nachverdichtung und eine zukunftsgerechte und ökologische Anbindung der Gemeinden im Umland sind der Weg in eine entspannte und entschleunigte Zukunft. Unsinnige Verkehrsprojekte, wie aktuell die Planungen für den Ausbau der B51 zwischen Telgte und Münster, müssen im Sinne einer lebenswerten Zukunft verhindert werden.

Extreme und für die Bevölkerung einschneidende und das Grundrecht beeinflussende Entscheidungen der Politik, dürfen und müssen hinterfragt werden und sollten im Vorfeld immer durch einen breiten, wissenschaftlichen und für den Bürger nachvollziehbaren Konsens, zum Wohle aller Generationen erfolgen und je nach Entwicklungsprozess stetig hinterfragt und angepasst werden.

Das Schulsystem muss in Zukunft individueller auf die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder und Jugendlichen ausgerichtet und reformiert werden. Die Individualität sollte grundsätzlich in vielen Bereichen des Lebens gefördert werden. Alle Mitmenschen müssen sich frei für die Wahl einer für sie geeigneten, gesundheitsmedizinischen Beratung und Behandlung entscheiden können. Eine lebenswerte Zukunft kann nur erreicht werden, mit mündigen und selbstverantwortlich handelnden Bürgern sowie mit Politikern und Verwaltungseinrichtungen, welche für die Belange und zum Wohle der Mitmenschen und der Umwelt einstehen, ohne Vorteilsnahme und Lobbyismus.

Wichtige technische Neuerungen, wie z. B. das neue 5G-Mobilfunksystem müssen vor Inbetriebnahme ihre Unschädlichkeit für Mensch und Umwelt eindeutig nachweisen.
Es sollte sich in Zukunft eine moderne, umweltgerechte und ökologische Landwirtschaft entwickeln und entsprechend gefördert werden. Hierbei sollten die Gelder z. B. nach Gesichtspunkten wie der Humusbildung und der Artenvielfalt erfolgen. Die höchste Förderung bekommt der Landwirt der nachweislich den Boden, die Gewässer, die Natur und damit den Menschen schützt. Mehr Regionalität statt globaler Größenwahn. Regionalität auch bei der Energiegewinnung. Dezentral und vielfältig statt konzentriert und monopolistisch.

Liebe Mitbürger*innen, entscheiden Sie sich bei der Kommunalwahl für die Zukunft, für Bewegung, Veränderung und neue, erfrischende Ideen und nicht für Stillstand, Unterdrückung und weiter so.

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