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Michael Austenfeld

Michael Austenfeld, 42 Jahre, verheiratet,

Kirchenmusiker in St. Petronilla, Münster

Ihr Kandidat für Gelmer | Dyckburg

Ich kam Ende 2019 zur ödp, nachdem ich alle in Münster vertretenen Parteien angeschrieben habe, wie man sich denn die Verkehrswende in Münster vorstellt. Die beiden Koalitionäre verwiesen nur auf den Masterplan Nahverkehr 2030+ und die Ideen der anderen Parteien gingen mir nicht weit genug. Mein besonderes Interesse gilt eigentlich der Klimapolitik und mir liegt hier der Verkehrssektor besonders am Herzen. Denn in Münster ruht man sich auch heute noch zu sehr auf seinen Ruf als Fahrradstadt aus, hier wurden wir von vielen Städten überholt. Außerdem ist der Busverkehr in Münster einer der langsamsten in der Republik und die Bustakte sind zum Großteil noch genau dünn wie in den 1970ern. Bevor Bürgern Vorschriften gemacht werden, wo Autos fahren sollen oder nicht, müsste jedes Viertel, jeder Stadteil optimal an den ÖPNV angebunden werden, müssen Radfahrer deutlich mehr Vorrang bekommen. Grade in Gelmer, Sudmühle, Mariendorf und Handorf ist das umständliche Busangebot eine Katastrophe. Als Themen sind hier die schnellstmögliche Einführung der Münsterland-S-Bahn sowie die Einführung eines Metrobussystems sowie eines flächendeckenden On-Demand-Systems  für die Feinverteilung.

Aber auch jedes andere kommunale Thema muss so behandelt werden, dass man die Frage "Was werden unsere Kinder in 10 bis 20 Jahren zu diesen Entscheidungen sagen?" mit ruhigem Gewissen positiv beantworten kann. Ideologien die einfach nur "links" oder "rechts" sind, helfen uns bei allen Zukunftsfragen nicht weiter. Koalitionen, die primär mit sich selber und ihrem machterhalt beschäftigt sind, lösen keine langfristigen Probleme. Deswegen wird es Zeit für einen neuen, frischen Wind in Münsters Rathaus und den Bezirksvertretungen.

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