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Wilde Abiturfeiern zügeln

ÖDP-Ratsherr: "Jede Freiheit endet da, wo sie die Freiheit seines Mitmenschen einschränkt"

Die Bilanz spräche für sich: Eine Tonne Müll, Konferenzen der Verwaltung, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen - was verharmlosend als „Abiturfeier“ bezeichnet wird, hat sich für die Ratsgruppe UWG / ÖDP zu einem echten Ordnungsproblem entwickelt.

Nehme man die bedenkliche 2012er Bilanz als Indiz, sehe man 2013 wilden Zeiten entgegen. Es seien alle Maßnahmen zu bejahen, die eine Eskalation verhindern. Pohlmann: „Ruhe und Sicherheit für Bürger müssen Vorrang haben vor einer fragwürdigen Freiheit zum Rausch für Jugendliche.“ Dass das ungezügelte Benehmen vieler Abiturienten grundsätzliche soziale Defizite anzeige, sei der Ratsgruppe ebenso klar, die auch die abwiegelnde Aussage von SPD-Ratsherrn Jung kritisiert. Pohlmann: „Erst reagieren zu wollen, wenn das Kind in den Brunnen gefallen, respektive es zu strafbaren Handlungen, Sachbeschädigungen und Verletzungen kommt, ist typisch für den Politikstil unserer Zeit.“

Die Ratsgruppe fordert in allen Bereichen eine Politik, die weiter denkt, als von der Tapete bis zur Wand und begrüßt insofern mit Blick auf den doppelten Abiturjahrgang im kommenden Jahr die präventiven Überlegungen des Ordnungsamtes. „Wir wollen keine Spaßbremsen sein, aber Jedem sollte klar sein, dass seine Freiheit dort endet, wo er die Freiheit seines Mitmenschen einschränkt!“

ÖDP-Ratsherr Franz Pohlmann


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