Sendstandort erhalten

Send gehört untrennbar zu Münster

„Wir plädieren unverändert für den jetzigen Standort des Send“, bezieht Fritz Pfau (UWG) für seine Ratsgruppe deutlich Position pro Schausteller. Eine Verlegung des Jahrhunderte alten Volksfestes an einen weniger zentralen Standort komme aus kulturellen und wirtschaftlichen Gründen nicht in Frage. „Der Send gehörte schon vor tausend Jahren untrennbar zu Münster“, erinnert Pfau an die historischen Wurzeln des Vergnügens.

Die wirtschaftliche Tragfähigkeit des zentralen Standortes auf dem Noch-Hindenburgplatz spreche für sich, hier verböten sich alle Experimente zu Lasten der Schausteller. Da diese zuerst da waren, haben sich mögliche Investoren an deren Bedürfnissen zu orientieren. Pfau: „Eine irrsinnig teure Umgestaltung des Platzes, die zudem keinen Platz fürs einfache Volksvergnügen mehr zulässt, schafft nur Verluste und Verdruss.“ Insofern sei die Debatte um den künftigen Standort des Send überflüssig.

Ratskollege Pohlmann von der ÖDP ergänzt: „Für uns kommt nur eine behutsame Aufwertung des Platzes in Frage, die die Vielfalt der heutigen Nutzungen erhält.“ Er verweist in diesem Zusammenhang noch einmal auf den Vorschlag der Ratsgruppe , diese Aufwertung im Rahmen eines eigenen Projekts innerhalb einer BUGA in Münster anzugehen.

UWG/ÖDP-Ratsgruppe, Fritz Pfau und Franz Pohlmann (v.l.)


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